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Meldung vom 10.09.2008

CDU/FDP spart sich dumm

Die Probleme in der Schulpolitik werden in NRW immer gravierender, die Leistungen schlechter, der Stress nimmt zu und die OECD stellt der deutschen Bildungspolitik insgesamt ein miserables Zeugnis aus, kritisiert der Landtagsabgeordnete R?diger Sagel (LINKE) die aktuelle Entwicklung in der Schul- und Bildungspolitik.

?Die Schere zwischen den Kindern aus Akademiker-Haushalten und aus sog. bildungsfernen Familien geht auch laut OECD immer weiter auseinander. In Deutschland und gerade auch in NRW wird im Schnitt nur 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts f?r Bildung ausgegeben, das hei?t rund 20 Prozent weniger als in vergleichbaren L?ndern. Die Landesregierung ist aufgefordert, mit einem kr?ftigen Investitionsschub die Schul- und Unterrichtsentwicklung, sowie die Personalsituation der 6.800 Schulen in NRW wesentlich zu verbessern. Die Verk?rzung der Schulzeit bis zum Abitur darf nicht dazu f?hren, dass Eltern zu Hilfslehrern werden und andere Kinder den Anforderungen aufgrund fehlender Unterst?tzung gar nicht mehr gewachsen sind. Wenn dieser schwarz-gelben Landesregierung Bildung und gleichberechtigte Bildungschancen wirklich wichtig sind, so muss wesentlich mehr Geld in die Bildung investiert werden. Die CDU/FDP Landesregierung spart sich aber weiter dumm."

Der von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Bildungsbericht 2008, so Sagel, stellt klar: "Mit dem Festhalten an einem System, das gemeinsames Lernen von Kindern bereits nach vier Jahren beendet, bringt sich Deutschland im internationalen Vergleich ins Hintertreffen." Auch dazu gibt es laut Sagel gen?gend Studien. "Insbesondere die CDU will daran aber unter keinen Umst?nden etwas ?ndern."

Wenn Deutschland so weitermache werde es bald nicht mehr zu den f?hrenden Industrienationen geh?ren, warnt selbst die OECD-Bildungsdirektorin Barbara Ischinger. "N?tig sei mehr Geld f?r Bildung. DIE LINKE fordert die Landesregierung auf, ihre 2005 gemachten bildungspolitischen Wahlversprechen, wie zum Beispiel kleinere Klassen, endlich einzul?sen. Schulministerin Sommer w?re gut beraten, wenn sie statt des Ignorierens, Abstreitens und Austausches von Mitarbeiter, den Tatsachen ins Auge sehen und endlich die pers?nlichen Konsequenzen ziehen w?rde."



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