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Meldung vom 13.07.2007

Sagel zu Hauptbahnhof M?nster: Weiter Druck durch "Kleine Anfrage" bei Landesregierung NRW

Mit einer "Kleinen Anfrage" bei der NRW-Landesregierung will der Landtagsabgeordnete R?diger Sagel kl?ren, ob das laut Aussage des Bundesverkehrsministeriums spezielle NRW Programm f?r M?nsters Hauptbahnhof, im Rahmen des geplanten 350 Millionen Euro Pakets, nicht zum Zuge kommt.
"Da die Situation derzeit v?llig verfahren ist will ich von der Landesregierung wissen, wie sie die Sanierung von f?nf NRW Bahnh?fen, unter denen sich auch M?nster befindet, sicherstellen wird. Es ist auch zu kl?ren, ob das Land ggf. zus?tzliche Mittel bereitstellt und ob vor allem die bisher geplanten unzureichenden Standards, wie z.B. fehlende Rolltreppen, auch noch verbessert werden k?nnen. Denn der Umbau des Hauptbahnhofs wird von der Bahn AG seit Jahren immer weiter verschleppt und selbst die in Aussicht gestellten Ma?nahmen werden immer schlechter. Offensichtlich soll M?nster, wenn ?berhaupt, nur eine Billigvariante bekommen."
Nach jahrelangem Warten k?nne man verlangen, so Sagel, dass das Bundesverkehrsministerium und Bahnchef Mehdorn endlich konkret werden und einen Ma?nahmen beinhaltenden Zeitplan f?r das Bahnhofsgeb?ude und die technischen Ma?nahmen an den Gleisen vorlegen. "Hier ist aber jetzt auch das Land NRW in verst?rktem Ma?e gefordert, denn vom "Unternehmen Zukunft - Deutsche Bahn" ist in M?nster nichts zu erkennen. Denn wenn der ICE und Regionalverkehr noch weiter gek?rzt wird, braucht man sich ?ber eine Verkn?pfung des Verkehrs am Hauptbahnhof M?nster keine Gedanken mehr zu machen. M?nster ist dann n?mlich als Provinzstadt endg?ltig abgeh?ngt."
Sagel findet grunds?tzlich, dass die Funktion des Bahnhofes als Verkehrszentrum in den Mittelpunkt gestellt werden muss und nicht der Bau eines Einkaufszentrums durch einen Investor. "Nat?rlich soll es auch nach meiner Meinung nicht um ein Einkaufszentrum gehen. Zudem ist Mehdorn Vorstandsvorsitzender der DB AG und nicht eines Immobilienunternehmens, aber genau die Vermarktungsoptionen spielen doch offensichtlich eine entscheidende Rolle. Hier hat die Stadt M?nster aber erst k?rzlich einen planerischen und strategischen Fehler gemacht, indem die Stubengassenbebauung beschlossen wurde. Nicht nur, dass damit einer der letzten freien Pl?tze in M?nsters Innenstadt bebaut wird, es wird dem Bahnhof zus?tzlich auch eine wichtige Einzelhandelsperspektive entzogen."


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