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Meldung vom 27.05.2012

Sagel zieht Kandidatur f?r Parteivorstand zur?ck - Chaos aufr?umen statt kungeln - NRW war letzte Warnung

Seine Kandidatur f?r den Vorstand der LINKE-Bundespartei hat R?diger Sagel, der bisherige stv. Fraktionsvorsitzende der LINKE im NRW-Landtag, zur?ck gezogen.

"Das entstandene Chaos m?ssen jetzt die daf?r Verantwortlichen aufr?umen. Daher sollte ein offener, pluraler und demokratischer, vom aufeinander zugehen gepr?gter innerparteilicher Weg beschritten werden. Dies anstatt des Durchzockens und Kungels der Parteifl?gel, wof?r sich gerade in der zweiten Reihe der Partei etliche und zahlreiche selbsternannte Meinungsf?hrer berufen f?hlen.

Diesen notwendigen Prozess k?nnen aber nicht eher unabh?ngige Kr?fte in der Partei, zu denen ich mich z?hle, leisten sondern daf?r m?ssen u.a. Leute wie Gregor Gysi und Oskar Lafontaine, Dietmar Bartsch und Sarah Wagenknecht an einen Tisch zur?ck. Statt sich in egozentrischen Personalstreitigkeiten zu zerlegen erwarten W?hlerinnen und W?hler, dass sich die Partei f?r klare Inhalte, die Verbesserung der Lebensbedingungen und damit f?r ihre Interessen einsetzt. Was sonst dabei herauskommt konnte man bei der NRW-Wahl erleben, als DIE LINKE durch die schlechte Performance, und damit ohne R?ckenwind aus Berlin, aus dem Landtag geflogen ist. Dies sollte letzte Warnung genug sein."

Die Zeit der Kungelrunden und der Intransparenz muss in unserer Partei endg?ltig ein Ende haben, appelliert Sagel, sonst wird die Partei die Abw?rtsspirale fortsetzen. "Ich bin vor 5 Jahren in die LINKE eingetreten, weil sie eine historische und mehr als wichtige Chance beinhaltet, und als Kraft f?r soziale Gerechtigkeit heute dringender denn je, gebraucht wird. F?r Graben- und Machtk?mpfe, wo der Gegner mehr im eigenen Lager als au?erhalb gesehen wird, soltte die Zeit f?r immer vorbei sein. Sonst hat die Partei keine gemeinsame Zukunft mehr."

Sagel kritisiert zudem, dass der Vorstand mit 44 Mitgliedern viel zu gro? sei. "Eine schlagkr?ftige F?hrung sieht anders aus. Es geht nicht darum, dass im Vorstand alle mitreden d?rfen sondern die Partei nach innen und au?en offen, transparent und plural ist und die Mitglieder sich beteiligen und ihre Anliegen einbringen k?nnen und diese auch Ernst genommen werden. Dies sollte auch in Zukunft f?r den Landesvorstand in NRW gelten, der im kommenden Monat ebenfalls neu gew?hlt wird."



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