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Meldung vom 06.11.2009

Landtag verweigert systematische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit

Nach der Ver?ffentlichung der von R?diger Sagel (LINKE) in Auftrag gegebenen historischen Studie "Das braune Erbe", in der die NS-Mitglied?schaft von mehr als 40 ehemaligen Landtagsabgeordneten nach 1945 in den Reihen von CDU und FDP nachgewiesen wird, wurde der von ihm gestellte Antrag zur Errich?tung einer historischen Kommission im Landtag von CDU/FDP und auch der SPD abgelehnt.

"Die Mauer des Schweigens wollen die von Nazis durchsetzten Parteien CDU, SPD und FDP weiter erhalten. Die Begr?ndung war, dass die Vergangenheit bereits gen?gend aufgearbeitet sei, obwohl das Thema im 2006 erschienenen Hand?buch ?ber die Abgeordneten des Landtages ?berhaupt nicht vorkommt. Stattdessen haben sich dort ehemalige Nazis selbst einen Persilschein ausgestellt. CDU-Generalsekret?r Hendrik W?st hat die Ergebnisse der Studie als reine L?ge und Demagogie bezeichnet. Dies obwohl alle Dokumente aus dem Document-Center in Berlin eindeutig belegen, dass der Landtag bis in die siebziger Jahre von ehemaligen Nazis durchsetzt war", stellte Sagel klar. "Das L?gengeb?ude soll so weiter aufrecht erhalten bleiben."

Sagel fordert weiterhin die systematische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit aller Abgeordneten, um zuk?nftig geschichtsverf?lschende Darstellungen in der ?ffentlichkeit auszuschlie?en.



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