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Meldung vom 16.10.2009

Mafi?se Strukturen der Russisch-Deutschen Atomm?lllieferungen lange bekannt

Das skandal?se Vorgehen der Urenco beim Atomm?ll wie auch beim Betrieb der UAA (Urananreicherungsanlage) Gronau ist seit vielen Jahren bekannt, so der Landtagsabgeordnete R?diger Sagel (LINKE). "Das ist von mir im Landtag NRW oftmals, unter anderem durch kleine Anfragen, thematisiert worden. Es ist mehr als fragw?rdig, dass man erst jetzt ?ffentlich auf die mafi?sen Strukturen der Urenco aufmerksam wird, wenn sie ihr gef?hrliches Vorgehen selbst best?tigt."

"Der eigentliche Skandal ist, dass die Lieferungen und der Verbleib des abgereichertem Uranhexafluorid aus Deutschland erst jetzt, angeblich nach Beendigung der Transporte, best?tigt wurde und wie gef?hrlich das Material immer noch gelagert wird. Das scheint die Firma aber auch nun nicht zu interessieren, obwohl das Atomunternehmen Urenco die Lieferung von mehr als 27.000 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid aus Deutschland nach Russland best?tigt hat. Dass Material in Sibirien in Stahlf?ssern unter freiem Himmel gelagert wird - und nach eigenen Angaben auch in Gronau Atommaterial auf diese Weise "in vergleichbaren Beh?ltern" liegt -, zeigt wie verharmlosend das weiterhin dargestellt wird. Auch die Aussage, dass Material "wie bei Anreicherungsvertr?gen ?blich" in Russland verbleibt, ist skandal?s. Die UAA Gronau muss endlich stillgelegt werden und der M?ll, soweit dies technisch m?glich ist, sicher entsorgt werden. Denn auch die franz?sische Connection der Urenco arbeitet wie die alte, durch Lieferungen nach Russland. Der Atomm?llmafia muss das Handwerk gelegt werden. Hier muss jetzt endlich grundlegend aufger?umt werden und sie m?ssen zur rechtlichen Verantwortung gezogen werden."



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