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Meldung vom 12.08.2009

LINKE fordert Abschiebestopp f?r Roma-Fl?chtlinge: Vor allem Kinder sind betroffen

Einen sofortigen Abschiebestopp f?r Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien fordert der Abgeordnete R?diger Sagel (LINKE) in seinem Antrag im Landtag NRW. "Viele Erwachsene aber zum allergr??ten Teil Kinder und Jugendliche sind von den Abschiebungen betroffen, die meist auf den M?llhalden des ehemaligen Jugoslawien in Serbien enden."

"Die nun beabsichtigten Abschiebungen sind unverantwortlich. Eine Abschiebung der Roma-Fl?chtlinge aus Deutschland ist aus humanit?ren Gr?nden nicht hinnehmbar. Die meisten leben seit Jahrzehnten in Deutschland; Kinder und Jugendliche sind hier aufgewachsen oder gar geboren, sie haben hier die Schule besucht und sind hier gro? geworden. Die Roma k?nnen in den meisten F?llen nicht mehr in ihre urspr?nglichen Siedlungen und H?user zur?ckkehren, da sie entweder zerst?rt oder bereits durch andere Personen in Besitz genommen wurden. Sie sitzen buchst?blich auf der Stra?e und viele landen auf M?llhalden im ehemaligen Jugoslawien, im jetzigen Serbien. Es kommt immer wieder zu rassistischen ?bergriffen. Die Arbeitslosigkeit unter den Roma liegt deutlich ?ber 90%. Angesichts dieser Situation ist es den R?ckkehrerInnen kaum m?glich ihre Existenz zu sichern. Bis eine k?nftige Bleiberechtsregelung f?r diesen Personenkreis durch die Innenministerkonferenz gefunden ist, sollen wenigstens die Duldungen der Betroffenen bis auf weiteres verl?ngert werden. Mittelfristig muss aber aus humanit?ren Gr?nden ein dauerhaftes Bleiberecht beschlossen werden."



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