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Meldung vom 15.01.2009

Linke sieht Farce bei Hauptbahnhof Umbau: Polenz als Provinzpolitiker mit Sparkassenvorschlag

Offensichtlich sind die m?nsterschen Bundestagsabgeordneten von CDU, SPD und Gr?nen beim geplanten Umbau des Hauptbahnhofs (HBF) an der hartn?ckigen Verweigerungshaltung von Bahnchef Mehdorn komplett gescheitert, kritisieren der Landtagsabgeordnete R?diger Sagel und Sprecher Raimund K?hn von der LINKEN M?nster das aktuelle Geschehen. "Denn sonst w?rde MdB Polenz (CDU) jetzt wohl kaum die Sparkasse als letzten Hoffnungstr?ger und Investor f?r den HBF ins Spiel bringen."

Aus Sicht der LINKEN sei es weiterhin die Aufgabe in Berlin die Weichen f?r die Finanzierung des Hauptbahnhofs zu stellen. "Die Bundestagsabgeordneten aus M?nster entfalten aber bedauerlicherweise keinen Druck, obwohl Polenz (CDU) und Str?sser (SPD) sogar Mitglieder der Regierungsfraktionen sind. Schon von Anfang an haben wir als LINKE kritisiert, dass statt der Deutschen Bahn AG (DB AG) ein Investor, die Firma Timon, den Bahnhofsumbau planen und ein Finanzkonzept erstellen solle. Was zun?chst gegen alle Interessen der Verbraucher, sogar ohne Rolltreppen zu den Bahnsteigen, geplant wurde, droht jetzt vollst?ndig zu scheitern. Polenz Sparkassenvorschlag ist ein letzter Griff zum Strohhalm. Es ist aber keine kommunale Aufgabe den Bahnhof umzubauen und nun neben den 5 Millionen Euro st?dtischer Mittel auch noch die Sparkasse in die Risikofinanzierung mit einzubeziehen. Vielmehr haben die Abgeordneten offensichtlich auch noch die Chance vers?umt, den Bahnhofsumbau in das Konjunkturpaket der Bundesregierung zu packen. M?nster bleibt abgeh?ngt und M?nsters Provinzpolitiker im Bundestag tragen daran wesentliche Schuld."

Offensichtlich befinden sich die Bundestagsabgeordneten dabei in "guter Gesellschaft" der m?nsterschen Kommunalpolitiker. "Man erlebt es ja auch beim Stadthafenprojekt und ZEB-Tower wie M?nsters Politiker versagen und Polenz plant jetzt mit dem Sparkassenvorschlag wohl sein Comeback als Provinzpolitiker," kommentierte Sagel zwar s?ffisant, aber genervt das aktuelle Versagen. "Die Stadt und seine Bahnnutzer m?ssen darunter leiden. DB AG, Bundes- und Landesregierung sind weiter gefordert und hier ist auch die WestLB als Landesbank ein Thema, wenn es denn schon gar nicht anders geht. Der Umbau des HBF muss kommen, sonst kann man sich auch eine Zukunft als zuk?nftige Kulturhauptstadt abschminken."



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