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Meldung vom 08.08.2007

Finanzskandal bei der WestLB gef?hrdet Standort M?nster/ 260 Arbeitspl?tze bedroht

Der Finanzskandal bei der WestLB wird nach Auffasssung des Landtagsabgeordneten R?diger Sagel nicht konsequenzlos am Standort M?nster vorbei gehen. "M?nster droht, den Sitz der WestLB zu verlieren," wird der Abgeordnete konkret.

"Die H?he des eingetretenen Schadens durch die Finanzspekulationen bei der WestLB sind mit rund 250 Millionen Euro noch bei weitem nicht abschlie?end beziffert. Doch die nun ins Spiel gebrachten Fusionspl?ne w?rden f?r den Standort M?nster das Ende bedeuten. Die Z?sur bei der WestLB mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Axel Stuhlmann ist eine wichtige Weichenstellung bei der Ann?herung zwischen D?sseldorf und der Landesbank Baden-W?rttemberg (LBBW). Der bisherige WestLB-Vorstandschef Fischer galt in Bankenkreisen bisher als vehementer Gegner einer Fusion der beiden Institute. Bei einer Fusion w?rde nicht nur die WestLB der kleinere Partner, sondern als Sitz des neuen Kreditinstituts sind nur Stuttgart und D?sseldorf ein Thema. Der Finanzplatz Westfalen w?rde weiter geschw?cht. Was mit den rund 260 Arbeitspl?tzen in M?nster, davon 50 direkt beim Konzern und 210 bei der Westdeutschen Immobilienbank, passiert, ist mehr als unsicher."

Sagel zieht dieses d?stere Fazit nach der Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses am vergangenen Montag an der er teilgenommen hat. "Die Fusionspl?ne mit einer anderen Bank werden vor allem vom Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Rolf Gerlach, Chef des Westf?lisch-Lippischen Sparkassen und Giroverbandes, vorangetrieben. Seine pers?nliche Rolle und Verantwortung in dem Finanzskandal wird dabei immer dubioser und muss aufgekl?rt werden. Gerlachs pers?nliche Absicht, n?mlich Chef einer neuen Bankenholding zu werden, was in D?sseldorf in gew?hnlich gut informierten Kreisen Dauerthema ist, nimmt offensichtlich auf die westf?lischen Interessen keine R?cksicht. Zu fragen ist in diesem Zusammenhang auch nach der Rolle der M?nster-Connection von Gerlach und des WestLB-Vorstandsmitglieds Dr. Emmerich, ehemaliger Sparkassenvorstand in M?nster, der weiter im Amt bleiben durfte. Die Sparkassenlandschaft in NRW und g?nstige Kredite f?r B?rger und mittelst?ndiges Gewerbe zu sichern stehen offensichtlich nicht im Zentrum des Interesses dieser Herren. Der Finanzskandal muss vollst?ndig gekl?rt werden und eine Bankenpolitik zu Lasten von B?rger und Besch?ftigten verhindert werden."


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