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Meldung vom 16.05.2014

Programm gegen Armut im reichen Münster

Die Kinderarmut in Münster hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und deswegen wollen wir ein Programm dagegen auflegen, macht LINKE-Spitzenkandidat Rüdiger Sagel deutlich.


Es gibt auch in einer so reichen Stadt wie Münster Armut


"Es gibt auch in einer so reichen Stadt wie Münster Armut und steigende Kinderarmut. Rund 5.700 Kinder unter 15 Jahren gibt es laut neuer Statistik der Bundesagentur für Arbeit in der Westfalenmetropole, die unter Armutsbedingungen groß werden. Die meisten davon leben in den nördlichen Stadtteilen Münsters, in Coerde und Kinderhaus. Fakt ist ebenfalls, dass sich die Zahl der Leistungsberechtigten nach SGB II (Hartz IV) seit fünf Jahren bei rund 20.000 eingependelt hat. Insgesamt sind Hartz IV, prekäre Arbeitsverhältnisse, Zeitarbeit, 450-Euro-Jobs, 1-Euro-Jobs und tariflose Betriebe auch in Münster auf dem Vormarsch. All dies sorgt für mehr Armut. Hier gilt es, mit allen kommunalen Mitteln Abhilfe zu schaffen, um eine weitere Verarmung und Zunahme von sozialen Problemen jetzt und für die Zukunft zu verhindern. Wir wollen vor allem eine kostenlose Verpflegung für die Kinder in Kitas und Grundschulen sicherstellen."


Die Einführung des Sozialpasses war nur der erste Schritt hin zu einem sozialerem Münster


Die Einführung eines Sozialpasses in Münster war eine der ersten sozialen Maßnahmen, die seit der letzten Kommunalwahl mit Unterstützung der LINKEN im Rat möglich wurde, gegen den heftigen Widerstand von CDU und FDP, stellt Sagel klar. "Doch es gilt nicht nachzulassen. Der Ausbau des Münsterpasses wie des Semestertickets, um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch NRW-weit zu ermöglichen (NRW-Sozialticket), und der Ausbau für alle kulturellen Angebote und Sporteinrichtungen bleibt für uns deshalb ebenfalls auf der Tagesordnung."



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