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Meldung vom 24.10.2012

LINKE f?r mehr ?ffentlich gef?rderten Wohnraum

Unterst?tzung f?r die st?dtische Strategie zur Sicherung der 18 Wohnquartiere, die durch den Abzug der britischen Streitkr?fte frei werden, signalisiert R?diger Sagel, LINKE Mitglied im Stadtplanungsuasschuss. Er fordert jedoch weitergehende Ma?nahmen f?r Sozialwohnungen.

"M?nster braucht ein Handlungsprogramm f?r Sozialwohnungen. Diese sind von fast 20 000 im Jahr 1985 auf aktuell nur noch 7500 Wohnungen zur?ck gegangen. Die insgesamt 36 Hektar Fl?che f?r neuen Wohnraum m?ssen nach dem Milit?rabzug f?r den st?dtischen Wohnungsbau in M?nster gesichert werden. Hier steht auch die als Verk?ufer auftretende Bundesanstalt f?r Immobilienangelegenheiten (BIMA) und die CDU/FDP-Bundesregierung in der Pflicht. Denn es kann dabei nicht nur um hohe Grundst?ckspreise gehen, sondern auch die sozialen Aufgaben m?ssen deutlichst ber?cksichtigt werden."

J?hrlich m?ssen, so Sagel, mindestens 300 neue Sozialwohnungen in M?nster gebaut werden, um allein das j?hrlich steigende Defizit auszugleichen. "Bis 2015 sinkt die Zahl der Sozialwohnungen in M?nster auf 6800 und bereits derzeit gibt es 2600 Menschen mit Wohnberechtigungsschein, die keine Sozialwohnung finden, obwohl sie Anspruch darauf haben. Deswegen muss dringend ein Handlungsprogramm zur Schaffung von Sozialwohnungen aufgelegt und auch tats?chlich umgesetzt werden. Dies schlie?t ein finanzielles F?rderkonzept mit ein, denn auch die SPD-Gr?ne Landesregierung hat die Mittel f?r den sozialen Wohnungsbau von rund 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf aktuell 850 Millionen gek?rzt. Diese fast 30-prozentige K?rzung macht sich auch in M?nster bemerkbar und hier muss endlich umgedacht und gehandelt werden."



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