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Meldung vom 23.08.2012

STEAG Gutachten: LINKE fordert strategische, ?kologische und wirtschaftliche Perspektiven

Das von LINKEN-Fraktionen sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Auftrag gegebene STEAG-Gutachten hat grundlegend die vorhandenen Defizite in der strategischen Weiterentwicklung des nun kommunalen Energie-Unternehmens deutlich gemacht. R?diger Sagel, Landessprecher der LINKE.NRW, fordert Konsequenzen ein.

"Die LINKE wird auch weiterhin die STEAG-Unternehmenspolitik kritisch, aber sachgerecht und an einer ?kologischen Energiewende orientiert, begleiten. Die Kaufentscheidung des kommunalen Konsortiums aus mehreren Ruhrgebietsst?dten im Jahr 2010 ist ohne vollst?ndige Transparenz und Aufkl?rung ?ber die wirtschaftliche Situation der STEAG zustande gekommen.

Die LINKE hat nun insbesondere die finanzielle Situation, wie auch die energiepolitischen Perspektiven, durch die Professoren Dr. Bontrup und Dr. Marquardt sauber aufarbeiten lassen. Dabei haben sich zahlreiche Defizite ergeben, wie eine starke ?beralterung des Kraftwerksparks und durch Kohleverstromung hohe Emissionsbelastungen, sowie erhebliche Belastungen im inl?ndischen Strom-Erzeugungsbereich. Dies f?hrt auch zu stark gestiegenen Kosten bei gleichzeitig weitgehend fehlender ?kologischer Umbauperspektive.

Der 1,2 Mililiarden Erwerb, verbunden mit zus?tzlichen Zahlungsverpflichtungen von 2,5 Milliarden Euro, ist damit f?r das kommunale Konsortium mehr als belastend und droht finanziell noch weiter aus dem Ruder zu laufen. Die LINKE fordert daher neben einer vollst?ndigen Transparenz und Offenlegung der wirtschaftlichen Gesamtsituation auch die Einrichtung eines Beirats zur weiteren Mitgestaltung der zuk?nftigen Unternehmenspolitik."



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