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Meldung vom 08.06.2011

Landesregierung muss unversch?mte Millionen-Abzocke bei WestLB endlich offenlegen und beenden

Voll in seiner Kritik best?tigt sieht sich der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag von NRW, R?diger Sagel, durch aktuelle Medienberichte zur WestLB.

Demnach hat die Kanzlei von Friedrich Merz allein im Jahr 2010 rund zwei Millionen Euro von der maroden Landesbank bekommen, die Investmentbank Morgan Stanley gar 3,6 Millionen Euro. ?Das ist eine derart unversch?mte Selbstbedienung, dass sie selbst die hartgesottene und skrupellose Bankenkonkurrenz fassungslos macht?, erkl?rt Sagel. ?Das sagt ja wohl schon alles.? Er fordert von der SPD-/Gr?nen-Landesregierung, ?endlich die Kungeleien bei der Bank? offenzulegen.

Nun sei endg?ltig klar, was DIE LINKE schon vor Langem erkannt habe: ?Abzocker wie Merz haben die WestLB als Beute gerissen. CDU und FDP haben den Deal, der das m?glich gemacht hat, eingef?delt und SPD und Gr?ne haben dem Treiben zugeschaut, ohne einzugreifen?, so Sagel. Es sei absehbar, dass die Ausschlachtung der WestLB auch im laufenden Jahr weiter gehe. Eine Teilrechnung ?ber 200.000 Euro f?r die Verkaufsberater liege bereits vor, weitere Rechnungen w?rden erwartet.

Als besonders skandal?s bezeichnete es Sagel, dass neben dem Millionenbetrag f?r Morgan Stanley nebenbei noch ein ?Meilenstein-Honorar? von rund vier Millionen Euro gezahlt wurde. Dies allein daf?r, dass die Bank einen 300 Seiten starken Verkaufsprospekt schrieb. Sagels Folgerung lautet entsprechend: ?Neben dem Vertrag mit Merz muss auch der Vertrag mit Morgan Stanley, die nun den Verkauf der WestLB-Einzelteile organisieren soll, sofort beendet werden. Denn daf?r soll die Investmentbank erneut eine zus?tzliche Verg?tung erhalten.?



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