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Meldung vom 10.11.2009

LINKE Kritik: Undemokrat Papke soll FDP-Nazi-Vergangenheit aufarbeiten

FDP war NSDAP-Nachfolgepartei mit "braunem Erbe" bis in die 70er Jahre - 6 Fraktionsvorsitzende belastet


Die FDP war in NRW eine Nazi-Nachfolgepartei und weigert sich beharrlich ihr mit 6 ehemaligen Fraktionsvorsitzenden belastetes "braunes Erbe" aufzuarbeiten, kritisiert der Landtagsabgeordnete R?diger Sagel (LINKE) den FDP-Fraktionsvorsitzenden Papke. "Wer eine andere Bundestagspartei in NRW durch den Verfassungsschutz von Innenminister Wolf (FDP) ?berwachen l?sst und nachweislich, wie vor 10 Tagen erst von mir ver?ffentlicht, selber eine massive und bis heute unter der Decke gehaltene braune Nazi-Vergangenheit in der Partei hatte, ist demokratisch inakzeptabel." Der FDP-Fraktionsvorsitzende hatte aufgrund einer Einladung von Sagel bei einer DGB-Veranstaltung seine eigene Teilnahme abgesagt.

"In NRW war die FDP eine von Nationalsozialisten gepr?gte Partei. Nicht nur im Landtag wurde von ihr eine vollst?ndige systematische Aufarbeitung des braunen Erbes verweigert. Dies obwohl in der erst k?rzlich von der LINKEN ver?ffentlichten Studie auf Grundlage der Unterlagen des "Document Center" (heute Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde) von ?berpr?ften 75 FDP-Abgeordneten 16 FDP-Mitglieder als Nazi belastet waren, darunter nicht weniger als 6 Frakti?onsvorsitzende.

Gerade in der NRW-FDP wurde nach 1945 ein nahtloser ?bergang von den Nazis in die FDP organisiert. So kann man bei der Besetzung von F?hrungspositionen, wie Fraktionsvorsitzenden, von einem Netzwerk sprechen. Daf?r steht unter anderem das NSDAP-Mitglied Willy Weyer, der zugleich ehemaliger Minister und Fraktionsvorsitzender der FDP ist, dessen Fraktionsposition heute Papke innehat."



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