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Meldung vom 15.07.2009

Gr?ne NRW-Spitzenkandidatin H?hn auf?Neo-Kolonialismus-Kurs

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende H?hn dient sich bei?Projekt "Desertec"?Deutschen Energiekonzernen an


Offensichtlich sorgt?auch die Gr?ne NRW-Spitzenkandidatin?f?r die Bundestagswahl B?rbel H?hn schon f?r ihre Zeit nach der Politik vor, indem sie sich den Energiekonzernen beim?Sahara-Projekt?"Desertec" andient. Bereits?andere Gr?ne wie der Ex-Fraktionsvorsitzende Schlauch bei EnBW fanden sich nach ihrem Ausscheiden aus der Politik bei den gro?en Energiekonzernen wieder, kritisiert der Ex-Gr?ne Landtagsabgeordnete R?diger Sagel (LINKE) die stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende.

"Mit der Unterst?tzung des Projekts?"Desertec" in der afrikanischen Sahara?geht die Gr?ne H?hn, wie auch weitere Spitzenvertreter ihrer Partei auf einen unertr?glichen Neo-Kolonialismus-Kurs und verabschiedet sich?endg?ltig von einer dezentralen und ?kologischen?Energiepolitik."?H?hn?hatte das Projekt?"Desertec" als "Teil?einer L?sung f?r eine energiepolitische Wende" begr??t.
"Dieser energiepolitische Kurswechsel mit der?"Operation Desert Strom" erinnert stark an den milit?rpolitischen Kurswechsel, den die Gr?nen vor exakt 10 Jahren vorgenommen haben und?mit dem sie seitdem Kriegseins?tze der Bundeswehr im Ausland, wie jetzt in Afghanistan, unterst?tzen."
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Vor allem deutsche?Energiekonzerne?wie RWE und E.ON hoffen auf das Gesch?ft mit der Sonne Afrikas, kritisiert Sagel das Vorgehen.?"Energiepolitisch dient das Sahara-Projekt jedoch vor allem der Zentralisierung des Solarkraft-Sektors, was die Gr?nen?offensichtlich prima finden. Hier in Deutschland prangern die Gr?nen die Atomkonzerne von RWE bis Vattenfall an, doch Hand in Hand mit den Monopolisten der Atom- und Kohlewirtschaft?unterst?tzen sie ausbeuterische Projekte in Afrika. Die einheimische Bev?lkerung hat davon keinen Nutzen. Weder werden einheimische Unternehmen?an den Planungen?beteiligt,?noch wird die Bev?lkerung gefragt. Die Verf?gbarkeit der Landfl?chen, so wie die Bereitschaft in Nordafrika sich in das Hochspannungsnetz Europas einbinden zu lassen, wird von den deutschen Unternehmen und der sie unterst?tzenden Politik vorausgesetzt. Von der umgewandelten Energie?und den finanziellen Gewinnen, die mit der so erzeugten Energie gemacht werden, haben die Menschen an Ort und Stelle nichts. Das ist Neo-Kolonialismus in Reinkultur, den die Gr?nen unterst?tzen."
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Statt, wie es f?r die Nutzung erneuerbarer Energien sinnvoll w?re, den Ausbau des Netzes in der Fl?che voranzutreiben, um die dezentrale Einspeisung und Entnahme zu erm?g?lichen, soll,?so Sagel, hier eine bisher im Stromsektor nicht gekannte Form der Zentralisierung mittels Direkleitungen vorangetrieben werden.?"So reduziert sich der?"Green New Deal" auf seinen Kern. Von?der Gr?nen Kampagne "WUMS" bleibt lediglich das?"W", der wirtschaftliche Aspekt der Energiekonzerne. Ein Zahnrad in Form einer Sonnenblume."



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